10.07.2011 - Gemeinde/ Stadt
Themengebiet: Ländlicher Raum, Tourismus
CDU will touristisches Angebot stärken – Wohnen im Fachwerk als besonderer Anreiz
Vor dem Hintergrund der sich als schwierig darstellenden Hotelsituation in Eschwege wird die CDU in der kommenden Stadtverordnetenversammlung einen Antrag einbringen, der sich mit der Stärkung des touristischen Angebots befasst. „Wir wollen die Stärken unserer Stadt gezielt einbinden und daher eine Konzentration der städtischen Bemühungen auf die Eschweger Situation herbeiführen“ erklärt Fraktionsvorsitzender Stefan Schneider. Ziel sei es, ein Konzept „Urlaub im Fachwerk –Urlaub am Wasser“ zu erstellen. „Wir haben sehr viele Leerstände in historischer Bausubstanz, die geradezu darauf warten, auch touristische Nachnutzung zu erfahren. Wir wollen erreichen, dass im historischen Stadtkern und an der Werra Ferienwohnungen entstehen. Familien und Aktivurlaubern, Wanderern und Radfahrern kann so ein „authentisches Fachwerkgefühl“ als zusätzlicher Anreiz geboten werden“, so Schneider.“ Aus den Metropolregionen ziehe es in letzter Zeit immer mehr Urlauber aufs Land. „Mit Fachwerkromantik und Nähe zum Wasser können wir ein besonderes Angebot schaffen“, erläutert der Christdemokrat. Vorstellbar sei auch, mehrere Eigentümer zu einem gemeinsamen Handeln zu bewegen, und so Pensionen oder gar ein Altstadthotel aus einem gewachsenen Fachwerkensemble heraus zu entwickeln. Das so etwas möglich ist, zeige bspw. Das Centrinum in Melsungen. Auch fordert die CDU den Magistrat auf, zu prüfen, in wieweit der aktuelle Trend „Wohnen am Wasser“ auch in Eschwege städteplanerisch umsetzbar ist.
Schlagworte: Eschwege, Hotel, Fachwerk