01.03.2011 - Gemeinde/ Stadt
Themengebiet: Verkehr, Infrastruktur
CDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Schneider sieht Eschweger Sozialdemokraten auf verkehrspolitischer Geisterfahrt: „Blanker Populismus vor der Kommunalwahl!“
Als „verkehrspolitische Geisterfahrt“ bezeichnet der CDU-Fraktionsvorsitzende Stefan Schneider die Äußerungen der Eschweger SPD zur Verkehrsführung in der Innenstadt. „Herr Feiertag versucht, den Bürgern Sand in die Augen zu streuen. Als studierter Verkehrsplaner sollte er eigentlich wissen, dass wir es am Leimentor mit einem planfestgestellten Bereich zu tun haben. Wenn wir diesen Beschluss wieder aufmachen wird sich dort auf Jahre nichts mehr tun können“, erklärt Schneider. Auch die Äußerungen zur Humboldt-Kreuzung sind in Schneiders Augen „blanker Populismus vor der Kommunalwahl“. Die SPD müsste sich vielmehr die Frage gefallen lassen, warum sie dieses Thema seit Jahren blockiert habe. „Wir haben diese Kreuzung schon mehrfach im zuständigen Bau- und Planungsausschuss als veränderungsbedürftig angesprochen, dafür noch nie Unterstützung erfahren“, erinnert sich der Christdemokrat. Aus Sicht der CDU ist es auch zu kurz gesprungen, jetzt an zwei Stellen der Stadt ohne Gesamtkonzept zu planen. Wir müssen nicht nur die Humboldt-Kreuzung neu denken, sondern auch die Kreuzung am Schlossplatz in unsere Überlegungen einbeziehen. Auch hier könnte ein Kreisverkehr segensreich sein. Aber schlussendlich muss auch alles zusammen passen“, sagte Schneider. Die CDU fordert deswegen den Magistrat auf, in das Verkehrsgutachten, dass die Stadt gerade erstellen lässt, diese Überlegungen mit einzubeziehen.
Schlagworte: Kreisel, Humboldt-Kreuzung, Schloßplatz